Reformdiskussion spitzt sich zu: Rechtsexperten der awicontaxGroup fordern: Nachfolge braucht jetzt juristische Klarheit und strategische Führung
Die Debatte um die Erbschaftsteuer in Deutschland nimmt im Frühjahr 2026 deutlich an Dynamik zu. Während das Bundesverfassungsgericht erneut prüft, ob die weitreichenden Privilegien für Betriebsvermögen dem Gleichheitsgrundsatz entsprechen, hat die SPD bereits ein Reformkonzept vorgelegt, das bestehende Verschonungsregelungen für Betriebsvermögen deutlich einschränken will und mit höheren Freibeträgen sowie einem neuen Freibetragsmodell arbeitet. Parallel bringt auch die AfD eine kontroverse Debatte über eine Abschaffung der Steuer selbst ins Parlament. Diese Entwicklungen zeigen: Die rechtliche und politische Unsicherheit wächst. Die Folge: Der strategische Handlungsdruck für mittelständische Unternehmer wächst.
In dieser Phase kommt es auf fachliche Orientierung und eine strategische Perspektive an. Françoise Dammertz, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Steuerrecht, und Josephin Gluth von awicontax stehen Unternehmerfamilien genau dort zur Seite. In einem Umfeld wachsender rechtlicher Unsicherheit entwickeln sie für den Mittelstand fundierte, praxistaugliche Nachfolgelösungen, die über reine Steueroptimierung hinausgehen und wirtschaftliche, rechtliche und familiäre Aspekte verbinden.
Das aktuelle Erbschaftsteuerrecht in Deutschland gewährt bislang umfangreiche Verschonungsregelungen für Betriebsvermögen. Diese sind jedoch Gegenstand einer verfassungsrechtlichen Prüfung und politischer Reformvorstellungen, die hohe Unternehmenswerte künftig weniger privilegieren wollen. Gleichzeitig wird politisch über neue Freibetragsmodelle und die Einschränkung bestehender Begünstigungen gestritten, mit teils konträren Positionen aus Politik, Wirtschaft und Interessenverbänden.
Vor diesem Hintergrund raten Francoise Dammertz und Josephin Gluth, die Unternehmensnachfolge jetzt zur strategischen Managementaufgabe zu machen. Entscheidend ist, nicht auf endgültige rechtliche Klarheit zu warten, sondern bestehende Gestaltungsspielräume aktiv zu nutzen und Risiken frühzeitig zu adressieren. Dazu gehören konkrete Überprüfungen aktueller Regelungen, die Einbindung flexibler Gestaltungsmechanismen und die Sicherstellung der Liquidität der nachfolgenden Generation.
Unser Leitfaden „Erbschaftsteuerreform 2026 – Entwicklungen, Verfahren und Ausblick“ fasst die aktuellen rechtlichen und politischen Szenarien zusammen und macht deutlich, welche Schritte mittelständische Unternehmen heute ergreifen sollten, um ihre Nachfolge nachhaltig und zukunftssicher zu gestalten. Der Leitfaden „Erbschaftsteuerreform 2026 – Entwicklungen, Verfahren und Ausblick“ bietet dafür die fachliche Entscheidungsgrundlage für Geschäftsführung, Gesellschafter und Familien. Nachfolge beginnt nicht mit dem Urteil aus Karlsruhe, sondern mit Verantwortung und klaren Entscheidungen.
awicontaxNext bietet darüber hinaus ein strukturiertes Beratungsangebot, das Unternehmensnachfolge als strategischen Prozess begleitet, von der Bestandsaufnahme über steuer- und rechtliche Optimierung bis zur erfolgreichen Übergabe und Sicherstellung der unternehmerischen Kontinuität.
Zu unserem ausführlichen Artikel geht es hier.