Die Unternehmensnachfolge im Mittelstand steht vor großen Herausforderungen. Hunderttausende Unternehmen werden in den kommenden Jahren eine Nachfolge benötigen. Gleichzeitig zeigt sich in der Praxis immer wieder: Auch wenn ein geeigneter Nachfolger gefunden ist, ist die Übergabe noch lange nicht gesichert.

Genau hier setzt Françoise Dammertz, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Steuerrecht, an. In ihrem aktuellen Beitrag für „Markt und Mittelstand“ zeigt sie, welche Risiken bei der Unternehmensnachfolge häufig unterschätzt werden und warum eine erfolgreiche Übergabe bereits lange vor dem eigentlichen Eigentümerwechsel vorbereitet werden sollte.

Ein zentraler Punkt ist die Abstimmung der rechtlichen Grundlagen. Gesellschaftsvertrag, Testament und Ehevertrag müssen zusammenpassen. Andernfalls können Regelungen im Erbfall miteinander kollidieren und die gewünschte Nachfolge erschweren oder sogar verhindern.

Auch das Privatvermögen gehört in eine ganzheitliche Nachfolgeplanung. Insbesondere Immobilien können erhebliche steuerliche und finanzielle Auswirkungen haben. Werden Pflichtteilsansprüche oder mögliche Liquiditätsbelastungen nicht frühzeitig berücksichtigt, kann dies die Stabilität des Unternehmens gefährden.

Ein weiterer häufig unterschätzter Aspekt ist die Handlungsfähigkeit des Unternehmens. Fehlen geeignete Vollmachten und klare Vertretungsregelungen, kann ein unerwarteter Ausfall des Unternehmers oder der Unternehmerin zu erheblichen Verzögerungen und wirtschaftlichen Risiken führen.

Für Françoise Dammertz ist deshalb klar: Unternehmensnachfolge ist kein einzelner Termin, sondern ein langfristiger Prozess. Eine strukturierte Vorbereitung schafft nicht nur rechtliche Sicherheit, sondern erhöht auch die Übergabefähigkeit und damit die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens.

In ihrem Beitrag stellt sie fünf zentrale Fragen vor, die Geschäftsführer im Mittelstand frühzeitig beantworten sollten: Ist die gewünschte Nachfolge mit dem Gesellschaftsvertrag vereinbar? Sind Immobilien und weiteres Privatvermögen berücksichtigt? Sind Pflichtteilsansprüche geregelt? Ist die Handlungsfähigkeit im Notfall gesichert? Und steht ausreichend Zeit für die Vorbereitung zur Verfügung?

Als Kompetenzbereich der awicontaxGroup für Nachfolge im Mittelstand begleitet awicontaxNext Unternehmer und Unternehmerinnen bei der strukturierten Gestaltung ihrer Unternehmens und Vermögensnachfolge. Françoise Dammertz verantwortet dabei insbesondere die rechtliche Gesamtarchitektur und die Abstimmung der relevanten Regelungen.

Der vollständige Beitrag von Françoise Dammertz ist bei „Markt und Mittelstand“ erschienen: https://www.marktundmittelstand.de/suche/artikel?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews_preview%5D=6796&cHash=be9ca0bdbb6c311db375d88fccd832d1