Die Unternehmensnachfolge zählt zu den zentralen Zukunftsfragen des deutschen Mittelstands. Dennoch wird sie häufig zu spät und zu wenig strukturiert angegangen. Dabei braucht eine tragfähige Übergabe Zeit: für klare Entscheidungen, eine gute Vorbereitung des Unternehmens und die Abstimmung rechtlicher, steuerlicher und wirtschaftlicher Fragen.
Françoise Dammertz, Leitung awicontaxNext, begleitet Unternehmerfamilien seit vielen Jahren bei Unternehmens- und Vermögensnachfolgen. Im Interview spricht sie über die wachsende Nachfolgelücke und darüber, worauf es bei einer gelungenen Übergabe ankommt.
Ein Unternehmen ist dann gut auf eine Nachfolge vorbereitet, wenn es nicht allein von der Inhaberin oder dem Inhaber abhängig ist. Klare Strukturen, dokumentierte Prozesse, eine starke zweite Führungsebene und belastbare Zahlen schaffen Vertrauen und erweitern den Kreis möglicher Nachfolgerinnen und Nachfolger. Auch rechtliche, steuerliche und wirtschaftliche Aspekte sollten frühzeitig gemeinsam betrachtet werden – denn eine Lösung muss nicht nur auf dem Papier überzeugen, sondern langfristig tragfähig sein.
Dammertz’ wichtigste Botschaft an Unternehmerinnen und Unternehmer, die das Thema bisher aufgeschoben haben: „Der wichtigste Schritt ist, überhaupt anzufangen.“ Wer früh plant, gewinnt Gestaltungsspielraum und kann Risiken für das Unternehmen, die Familie und die Beschäftigten reduzieren.
Das vollständige Interview mit Françoise Dammertz lesen Sie im PDF: Interview als PDF lesen

